Alpinwandern ist anspruchsvolles Bergwandern in oft weglosem, steilem oder ausgesetztem Gelände. Es ist der Übergangsbereich zwischen normalem Wandern und dem klassischen Bergsteigen. Die Routen erfordern Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gute Orientierungsfähigkeit.Gemeinsam mit einem erfahrenen Bergführer entdecken Sie die faszinierende Welt des Alpinwanderns. Sie begeben sich abseits der klassischen Wanderwege, folgen Routen über schmale Wege, Grate und durch wilde Berglandschaften.
Auf unseren geführten Alpinwanderungen sind wir auf sorgfältig ausgewählten und spannenden Routen unterwegs und entdecken die Alpen auf technisch etwas anspruchsvolleren Wegen. Ihr Vorteil ist, dass Sie sich einzig um Ihre Kondition, Wandertechnik und Ausrüstung kümmern müssen. Die Planung, Wetterbeobachtung und Routenfindung übernehmen Berg+Tal und die leitende Bergführerin oder der Bergführer.
Ihre 6 Angebote im Überblick
Angebote: Alpinwandern
Stufe 1
Technik Trekking: Ich benötige keine Erfahrung im Hochgebirge und keine alpintechnischen Vorkenntnisse. Ich habe Bergwandererfahrung im Bereich T3 gemäss SAC-Wanderskala (rot-weisse Wanderwege).
Grundkurs Alpinwandern im Rätikon
Nächster Termin: 13.08.26
Stufe 2
Technik Trekking:
Alpinwandern
Ich habe Alpinwandererfahrung auf blau-weissen Wanderwegen (T4 gemäss SAC-Wanderskala). Trittsicherheit und Schwindelfreiheit für kurze ausgesetzte Passagen bringe ich mit.
Gletschertrekking
Bei Gletschertrekkings dieser Stufe wird erste Erfahrung im Steigeisengehen vorausgesetzt.
Alpine Wanderungen an Sardiniens Ostküste
Nächster Termin: 03.10.26
Trekkingreise Insel Seiland Norwegen
Nächster Termin: 30.08.27
Trekkingreise Albanien - High Scardus Trail
Nächster Termin: 15.08.26
Trekkingreise im Valle Maira
Nächster Termin: 16.08.26
Klettersteigdurchquerung Brenta - Dolomiten
Fragen und Antworten zum Alpinwandern
Was versteht man unter einer alpinen Wanderung?
Eine alpine Wanderung führt durch anspruchsvolles Gelände und ist technisch schwieriger Touren über klassische Bergwanderwege. Typisch sind schmale Pfade, Geröllfelder, Felsstufen oder ausgesetzte Passagen. Je nach Route bewegen Sie sich auf weiss-blau-weiss markierten Alpinwanderwegen oder teilweise sogar weglos im Gelände.
Im Vergleich zu einer normalen Bergwanderung erfordert Alpinwandern deutlich mehr Trittsicherheit, Schwindelfreiheit sowie eine gute Tourenplanung. Wer sich gut vorbereitet oder mit einer erfahrenen Bergführerin oder einem Bergführer unterwegs ist, erlebt die Alpen von ihrer ursprünglichsten Seite.
Was ist Alpinwandern?
Alpinwandern ist die Verbindung zwischen Bergwandern und Bergsteigen. Die Touren führen in hochalpines Gelände, ohne dass klassische Klettertechniken erforderlich sind. Stattdessen stehen Trittsicherheit, Orientierung und sicheres Gehen in steilem Gelände im Vordergrund.
Die Routen verlaufen häufig auf Alpinwanderwegen der SAC-Schwierigkeitsgrade T4 bis T6 und führen über Geröllfelder, Schrofen, Grate oder Schneefelder. Gerade diese landschaftliche Vielfalt macht Alpinwanderungen besonders abwechslungsreich.
Ist ein weiss-blau-weiss markierter Wanderweg eine Alpinwanderung?
Ja. Weiss-blau-weiss markierte Wege gehören zur Kategorie Alpinwanderwege und beginnen bei der Schwierigkeit T4 gemäss SAC-Wanderskala.
Diese Wege führen häufig durch steiles, felsiges oder wegloses Gelände. Teilweise müssen die Hände zum Gleichgewicht oder zur Fortbewegung eingesetzt werden. Gute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpine Erfahrung sind deshalb wichtige Voraussetzungen.
Welche Ausrüstung benötige ich für eine Alpinwanderung?
Die richtige Ausrüstung trägt wesentlich zu einer sicheren und angenehmen Alpinwanderung bei. Zur Grundausrüstung gehören stabile Bergschuhe mit gutem Profil, wetterfeste Kleidung im Schichtenprinzip sowie Trekkingstöcke für zusätzliche Stabilität.
Im Rucksack sollten ausserdem eine Stirnlampe, Sonnen- und Regenschutz, Trinkflasche, kleine Apotheke sowie Zwischenverpflegung Platz finden. Bei mehrtägigen Alpinwanderungen von Hütte zu Hütte kommen ein Hüttenschlafsack, Toilettenartikel und Wechselwäsche hinzu.
Eine detaillierte Ausrüstungsliste finden Sie jeweils im Detailprogramm der entsprechenden Tour.
Gibt es Alpinwanderungen für Anfänger?
Ja. Wer bereits Erfahrung auf Bergwanderungen bis T3 gesammelt hat und sich im unwegsamen Gelände wohlfühlt, findet bei Berg+Tal den idealen Einstieg ins Alpinwandern.
Im Grundkurs Alpinwandern im Rätikon lernen Sie unter Anleitung erfahrener Bergführerinnen und Bergführer den sicheren Umgang mit ausgesetzten Passagen, die richtige Gehtechnik, Tourenplanung und Orientierung im alpinen Gelände. Damit schaffen Sie die ideale Grundlage für zukünftige Alpinwanderungen.
Wie lerne ich das Alpinwandern?
Der beste Einstieg ins Alpinwandern ist ein Grundkurs unter der Leitung einer erfahrenen Bergführerin oder eines Bergführers. Dabei lernen Sie Schritt für Schritt, sich sicher auf weiss-blau-weiss markierten Alpinwanderwegen zu bewegen und anspruchsvolleres Gelände richtig einzuschätzen.
Im Grundkurs Alpinwandern im Rätikon bewegen wir uns in einer der schönsten Gebirgslandschaften der Ostschweiz. Während vier Tagen vermitteln wir Ihnen die wichtigsten Grundlagen für selbstständige Alpinwanderungen: Tourenplanung, Orientierung im Gelände, Wetterkunde, Gefahrenbeurteilung, den sicheren Einsatz der Ausrüstung sowie das richtige Verhalten im Notfall. Gleichzeitig sammeln Sie auf abwechslungsreichen Anwendungstouren wertvolle Erfahrung im alpinen Gelände und erhalten laufend persönliches Feedback durch den Bergführer.
Das Kursziel besteht darin, alpine Wanderungen künftig selbstständig planen und sicher durchführen zu können. Der Kurs eignet sich ideal für Bergwandernde, die bereits Erfahrung auf Bergwanderwegen (T3) gesammelt haben und den nächsten Schritt zum Alpinwandern machen möchten.
Was ist der Unterschied zwischen weiss-rot-weiss und weiss-blau-weiss markierten Wanderwegen?
Die Wegmarkierungen geben Auskunft über den Schwierigkeitsgrad einer Route. Weiss-rot-weiss markierte Bergwanderwege entsprechen meist den SAC-Schwierigkeitsgraden T2 bis T3. Die Wege sind in der Regel gut erkennbar, können aber steile oder ausgesetzte Passagen enthalten und verlangen Trittsicherheit.
Weiss-blau-weiss markierte Alpinwanderwege beginnen meist bei T4 und führen durch deutlich anspruchsvolleres Gelände. Die Wege sind oft nur schwach sichtbar oder gar nicht vorhanden und verlaufen über Geröll, Schrofen, Fels, Schneefelder oder einfache Firnpassagen. Hier sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Orientierungsvermögen sowie alpine Erfahrung erforderlich.
Die SAC-Wanderskala bewertet Routen grundsätzlich bei guten Verhältnissen. Verschlechtern sich Wetter oder Schneeverhältnisse, kann eine Tour deutlich anspruchsvoller werden. Je nach Route können dann auch zusätzliche Hilfsmittel wie Trekkingstöcke, Helm, Leichtpickel oder Steigeisen sinnvoll oder notwendig sein.
Was bedeutet T4 beim Alpinwandern?
T4 bezeichnet die erste Stufe der Alpinwanderwege gemäss SAC-Wanderskala. Die Routen führen häufig über weiss-blau-weiss markierte Alpinwanderwege, teilweise aber auch weglos durch anspruchsvolles alpines Gelände.
Typisch für T4 sind Wegspuren statt ausgebaute Wege, Blockfelder, steile Grashänge, Schrofen, einzelne einfache Kletterstellen (Schwierigkeitsgrad I) sowie je nach Jahreszeit Schneefelder oder einfache Gletscherpassagen. Exponierte Stellen mit Absturzgefahr gehören ebenfalls dazu.
Für T4 benötigen Sie eine gute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, ein sicheres Orientierungsvermögen sowie erste alpine Erfahrung. Ebenso sollten Sie die Gefahren im Gelände richtig einschätzen können und über elementare Kenntnisse im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln verfügen. Bei einem Wetterumschwung oder ungünstigen Verhältnissen kann ein Rückzug deutlich anspruchsvoller werden.
Was ist der Unterschied zwischen T3 und T4?
T3 gilt als anspruchsvolle Bergwanderung. Die Wege sind grösstenteils vorhanden, können aber steil, blockig oder ausgesetzt sein.
T4 markiert den Einstieg ins Alpinwandern. Die Wege sind häufig nur noch teilweise sichtbar oder weiss-blau-weiss markiert. Das Gelände wird alpiner und anspruchsvoller, weshalb deutlich mehr Trittsicherheit, Orientierungsvermögen und Erfahrung erforderlich sind.
Für wen eignet sich Alpinwandern?
Alpinwandern eignet sich für Bergwanderinnen und Bergwanderer, die bereits Erfahrung auf anspruchsvollen Wanderwegen gesammelt haben und sich im alpinen Gelände wohl fühlen. Wer gerne auf schmalen Wegen unterwegs ist, sich in steilem Gelände sicher bewegt und abwechslungsreiche Touren abseits der bekannten Wanderwege sucht, findet im Alpinwandern den idealen Einstieg.
Welche Alpinwanderungen bietet Berg+Tal an?
Das Angebot reicht vom Grundkurs Alpinwandern im Rätikon bis zu mehrtägigen Trekkingreisen in einigen der schönsten Bergregionen Europas. Dazu gehören beispielsweise die wilde Karstlandschaft Sardiniens, das ursprüngliche Valle Maira im Piemont, der High Scardus Trail in Albanien oder Trekkingtouren in Nordnorwegen. Wer zusätzlich Klettersteige erleben möchte, findet mit der Brenta-Durchquerung in den Dolomiten eine eindrückliche Kombination aus Alpinwandern und Klettersteig.
Welche Trekkingreisen hat Berg+Tal in Europa im Programm?
Die Trekkingreisen in Europa sind von unterschiedlichen Landschaften und Kulturen geprägt und dauern zwischen 7-11 Tage.
- Klettersteigdurchquerung Brenta - Dolomiten
- Trekkingreise im Valle Maira
- Trekkingreise Albanien - High Scardus Trail
- Trekkingreise Insel Seiland Norwegen
- Alpine Wanderungen an Sardiniens Ostküste
Weitere Trekkingreisen führen nach Afrika, Asien oder Südamerika. Diese dauern zwischen 14-28 Tage und haben je nach Angebot sehr unterschiedliche Anforderungen an die Teilnehmer.