Trekkingreise Ecuador: mit Besteigung Cotopaxi 5897m
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Marina Tonn

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Trekkingreise Ecuador: mit Besteigung Cotopaxi 5897m

Ecuador, das Land am Äquator bietet auf kleinstem Raum eine grossartige Bergwelt sowie eine erstaunliche kulturelle & landschaftliche Vielfalt.

Den Reisenden erwarten wahrlich eine spektakuläre Natur sowie eine reiche Kultur. Als eines der kleinsten Länder Südamerikas bietet Ecuador so viel Abwechslung wie kaum ein anderes. Von der Hauptstadt Quito aus erreichen wir ohne grossen Aufwand die Ausgangspunkte für die Besteigung zahlreicher Vulkane und dank der verschiedenen Gipfelhöhen können wir uns optimal akklimatisieren. Die Höhepunkte bieten der formschöne und berühmte Cotopaxi sowie der 6000er Gipfel Chimborazo. Unser Bergführer führt uns sicher auf verschiedene Gipfel und bringt uns dazwischen die reiche Kultur und die liebenswerten Menschen Ecuadors näher. Eine Kombination von Gipfelglück und Kulturerlebnis!

Die ersten Tage erkunden wir in der Umgebung von Quito und lassen uns von den ersten Aussichtsgipfeln, dem frohen Treiben in den Dörfern, den Bergseen und dem Kolonialen Charme der Städte bezaubern.
Nach dem Gipfelerfolg auf dem Cotopaxi werden wir uns dann in zwei Gruppen aufteilen: die Gipfelstürmer wagen sich an den höchsten Berg Ecuadors, den Chimborazo mit seinen 6268 Metern. Der andere Teil der Gruppe geniesst zur Entspannung ein Bad in heissen Quellen in Banos und begibt sich dann für zwei Tage in den Amazonas und kann die tropische Pflanzen- und Tierwelt bestaunen.
Für den letzten Teil der Reise treffen wir wieder aufeinander und erkunden gemeinsam nochmals einige kulturelle Höhepunkte des Landes – die bedeutendste präkolumbianische Inka-Ruinenstädte Ingapirca sowie die bezaubernde Kolonialstadt Cuenca, welche zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.
Die Reise beenden wir in der Hafenstadt Guayaquil am Pazifik. Von hier aus fliegen wir zurück nach Hause oder besuchen die Galapagos-Inseln, welche 1000km vom Festland liegen. Wer noch etwas Zeit zur Verfügung hat, darf sich dieses Natur- und Tierparadies auf keinen Fall entgehen lassen.

Für diese Trekkingreise mit Gipfelbesteigungen wird Trittsicherheit sowie gute Ausdauer und Kondition für bis zu maximal 12 Stunden (Cotopaxi und Chimborazo) lange Etappen verlangt. Teilweise sind wir in Schnee und Eis unterwegs. Erfahrung mit Steigeisen und Pickel sind erforderlich.


Das macht unser Ecuador-Trekking einzigartig:

  • Dieses Ecuador-Trekking führt Sie auf faszinierende Vulkane
  • Dank der Höhenanpassung steigen die Gipfelchancen am Cotopaxi. Höhenerprobt haben Sie damit mehr Genuss, Ruhe und Selbstvertrauen.
  • Unsere freundlichen einheimischen Begleiter betreuen und unterstützen Sie allzeit hilfsbereit und persönlich unterwegs am Berg. Dies in idealer Gruppengröße von maximal 12 Gästen.
  • Auf dem Entspannungsprogramm stehen ein Bad in heissen Quellen, das Naturparadies Amazonas sowie Besuche in lebhaften Dörfern und malerischen Kolonialstädten



1.- 3. Tag Anreise und Tagestouren rund um Quito
Nach einer langen Flugreise und Ankunft auf 2800 Metern fahren wir in den Norden von Ecuador, nach Otavalo, welches bekannt ist für seinen farbenfrohen Markt. Von hier aus machen wir an den zwei Folgetagen kurze Wanderungen zu einem Kratersee und auf den ersten Vulkangipfel unserer Reise.

4.-6. Tag Quilotoa-Trekking
Nach einer Stadtbesichtigung der Ecuadorianischen Hauptstadt Quito, erreichen wir nach einer kurzen Wanderung das Ausgangsdorf für unser Trekking. Das Gebiet um den Kratersee von Quilotoa ist eine der sehenswertesten Gegenden von Ecuador: Indigena-Dörfer, tiefe Schluchten und grüne Hochebenen, rauschende Flüsse und die wunderschöne Laguna prägen diese Landschaft.

7.-9. Tag Iliniza Norte (5126) und Cotopaxi (5897)
Nach einer weiteren Akklimatisierungstour zum Iliniza Norte sind wir nun gut vorbereitet für den zweithöchsten Berg Ecuadors und einen der höchsten aktiven Vulkane der Welt, den Cotopaxi auf 5897 Metern über Meer.

10.-12. Tag Chimborazo (6268m) oder Amazonas
Die Gipfelstürmer der Gruppe besteigen in diesen Tagen den höchsten Berg Ecuadors, den Chimborazo während die Naturliebhaber und Geniesser sich in den heissen Quellen von Banos entspannen und sich in den tropischen Regenwald begeben.

13.-15. Tag Cuenca und Abreise
Unsere abwechslungsreiche Trekkingreise beenden wir mit einem Besuch der bezaubernden Kolonialstadt Cuenca und der Hafenstadt Guayaquil, von wo aus sich eine Verlängerung auf den Galapagosinseln anbietet

16. Tag Ankunft Zürich oder Verlängerungstage Galapagos
Nach einem Nachtflug ab Guayaquil kommen Sie am Nachmittag des 16. Tages in Zürich wieder an oder Sie fliegen nach Santa Cruz auf den Galapagosinseln wo Sie von Ihrem Schiff erwartet werden.

Anforderungen

Technik: Stufe Starter
Kondition: Stufe Starter

Kursnummer

79051

Leistungen & Preis

2-12 Gäste pro Bergführer, bis 5 Personen mit lokaler Reiseleitung, ab 6 Personen mit Berg+Tal Trekkingleiter, Leistungsübersicht siehe Detailprogramm

Trekking Südamerika

CHF 5’900.-

Datum

23.11.2019 - 08.12.2019
freie Plätze. Durchführung gesichert

» weitere Daten

Ort

Region Ecuador (Google Map)

Ihr Bergführer

Sacha Wettstein, Bergführer

Treffpunkt

Flughafen Zürich 00:00

Detaillierter Beschrieb des vorgesehenen Reise- und Tourenablaufs
1. Tag Flug von Zürich nach Quito
Wir treffen uns am Zürich Airport. Nach dem Check-In und der Begrüßung durch den Bergführer fliegen wir gemeinsam nach Quito, wo wir dann am Flughafen abgeholt werden und nach Otavalo, unserem ersten Ausgangspunkt gefahren werden. Dort ruhen wir uns aus und geniessen das Flair des farbenfrohen Marktstädtchens auf 2500 Metern.
Übernachtung im Hotel

2. Tag Cuicocha See

Als erstes besuchen wir den Markt von Otavalo, welcher der bekannteste Markt Südamerikas ist. An unzähligen Ständen verkaufen Otavalenos in traditionellen Ponchos ihre Waren. Danach fahren wir zum Cuicocha See auf 3100 Metern, welchen wir in drei bis vier Stunden umrunden. Dieser Kratersee zählt zu einem der schönsten Ecuadors. In der Mitte des Sees ragen zwei kleine bewaldete Inseln aus dem See. Auf der Wanderung können wir schon zum ersten Mal die Landschaft sowie die Aussicht bestaunen.
Übernachtung im Hotel, Gehzeit: ca. 3-4 Stunden / Aufstieg 350m / Abstieg 350m

3. Tag Fuya Fuya Vulkan

Nach einem frühen Frühstück fahren wir zum Mojandasee (3800m) und wandern in gut zwei Stunden auf einem meist steilen Pfad durch dichtes Paramogras bis zum Gipfel des Fuya Fuya Vulkans auf 4263 Meter. Nach dem Abstieg fahren wir nach Quito und lassen den Nachmittag/Abend in der hübschen Altstadt ausklingen.
Übernachtung im Hotel, Gehzeit: ca. 3 Stunden / Aufstieg 450m / Abstieg 450m

4. Tag Quito

Heute steht vormittags ein Stadtrundgang auf dem Programm, bei dem wir die Altstadt Quitos, die bereits 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, erkunden. Neben den wichtigsten Denkmälern geht es zum Panecillo, dem Wahrzeichen Quitos, von welchem wir einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt geniessen können. Nach dem Mittagessen fahren wir der Vulkanstrasse entlang gegen Süden und erreichen nach zirka drei Stunden das hübsche Örtchen Isinlivi, unserem Ausgangspunkt für die nächsten Wandertage.
Übernachtung im Gästehaus

5. Tag Wanderung Isinlivi - Chugchilan

Nach einem ersten Abstieg in die Toachi Schlucht, führt der Weg immer entlang tiefer Schluchten, durch kleine Dörfer und über grüne Wiesen. Unterwegs können wir die Bauern bei der Arbeit auf den Feldern beobachten. Der letzte Teil der Wanderung ist recht steil bevor wir dann den kleinen Ort Chugchilan (3200m) erreichen und im einfachen, aber hübschen Gasthaus übernachten werden.
Übernachtung im Gästehaus, Gehzeit: 5-6 Stunden / Aufstieg 720m / Abstieg 430m

6. Tag Chugchilan – Quilotoa See

Heute geht es stetig bergauf und bald geniessen wir schönste Ausblicke über die Region. Nachdem wir das indigene Örtchen Huayama passiert haben, beginnt der steilste Teil unserer Wanderung, welcher uns dann jedoch auch direkt zum Kraterrand der Quilotoa Lagune führt. Unsere Anstrengungen haben sich vollends gelohnt, wenn wir auf die grünblauschimmernde Seeoberfläche blicken. Wir können den Ausblick noch für weitere 30 Minuten geniessen, wenn wir den Kraterrand zu einem Viertel bewältigen bevor wir dann den touristischen Ort Quilotoa erreichen. Nach einer Stärkung geht es dann mit den Fahrzeugen nach El Chaupi. 
Übernachtung in Lodge, Gehzeit ca. 6 Stunden –Transfer: 2 Stunden

7. Tag Iliniza Norte (5126m)

Mittlerweile sind wir schon gut an die Höhe gewöhnt und können somit den ersten 5000er Gipfel besteigen. Frühmorgens werden wir an den Ausgangspunkt für unsere Gipfelbesteigung gefahren, auf 3800 Meter. Zuerst steigen wir durch die karge Paramolandschaft in 2-3 Stunden bis zum Refugio Nuevos Horizontes auf 4700 Metern auf, wo wir uns eine Pause verdient haben. Hier nutzen wir die Gelegenheit, um uns grad für den Gipfel umzurüsten. Hier folgt ein Anstieg über Sand und Schutt. Die letzten Meter führen dann via einer einfachen Kletterei auf den Gipfel des Iliniza Norte (5126m). Der Rückweg ist etwas direkter und wir erreichen bereits nach weiteren 2 Stunden den Parkplatz.
Übernachtung in Lodge, Gehzeit ca. 7-8 Stunden / Auf- und Abstieg 1400m

8. Tag José Ribas Hütte – Vorbereitung Cotopaxi
Nach einer kurzen Anfahrt in den Cotopaxi Nationalpark und einem einstündigen Aufstieg erreichen wir die Berghütte  „José Ribas“ auf 4800 Metern. Dies ist der Ausgangspunkt für die Cotopaxi Besteigung. Den Nachmittag verbringen wir noch mit etwas Steigeisen- und Seiltraining bevor wir ein frühes Abendessen erhalten.
Übernachtung in Hütte (Mehrbett), Gehzeit ca. 1 Stunde / Aufstieg 200m

9. Tag Cotopaxi (5879m)
Um Mitternacht brechen wir zum Gipfel auf. Abhängig von den Verhältnissen und unserer Tagesform erreichen wir in 6-8 Stunden den Gipfel, wo wir dann den Sonnenaufgang bewundern können. Der Aufstieg ist nicht technisch, doch durch die Höhenlage lang und anstrengend. Die Rundsicht vom Gipfel auf die umliegenden Vulkane ist überwältigend und spektakulär. Nach dem Abstieg teilen wir uns in zwei Gruppen auf. Die Gipfelstürmer fahren in den Chimoborazo Nationalpark während dem der Rest in Banos übernachtet.
Übernachtung im Hotel, Gehzeit ca. 8-10 Stunden, Aufstieg 1100, Abstieg 1300m, Fahrzeit 2 Stunden

10. Tag Gruppe 1: Chimborazo Nationalpark
Gemütliche Wanderung im Chimborazo Nationalpark. Der Chimborazo ist der höchste nicht aktive Vulkan der Welt. Dieser Tag dient zur Erholung.

11. Tag Gruppe 1: Chimborazo Vorbereitung
Auf unserer Fahrt zum Refugio Carrel auf 4800 Metern werden wir immer mal wieder wilde Cicunas zu Gesicht bekommen. Bei der Hütte angekommen, werden wir uns für die Gipfelbesteigung vorbereiten und mit dem Bergführer die optimale Route für den Gipfelaufstieg besprechen. Frühes Abendessen und Nachtruhe.
Übernachtung in Hütte (Mehrbett)

12. Tag Gruppe 1: Chimborazo (6268m)
Kurz vor Mitternacht brechen wir zum Gipfel auf. In etwa acht bis zehn Stunden erreichen wir den höchsten Punkt Ecuadors, den 6268 Meter hohen Chimborazo. Von hier oben haben wir einen fantastischen Blick. Der Abstieg wird nochmals 3-4 Stunden in Anspruch nehmen bevor wir dann bei der Hütte wieder in unser Fahrzeug steigen können und nach Riobamba fahren, wo wir auf den Rest der Gruppe treffen und uns im schönen Hotel entspannen können.
Übernachtung im Hotel, Gehzeit ca. 11-14 Stunden, Auf- und Abstieg 1500m, Fahrzeit ca. 1 Stunde

10. Tag Gruppe 2: Ruhetag in Banos
Nach der gestrigen Anstrengung und als Belohnung gönnen wir uns einen Ruhetag im Wallfahrts- und Thermalkurort Banos, welcher am Fuss des aktiven Vulkans Tungurahua liegt. Dieser kleine lebendige Ort verfügt über ein sehr angenehmes Klima. Wer möchte, kann ein Bad in den heissen Quellen geniessen, durch die Strassen schlendern, eine Wanderung zu Wasserfällen etc….
Übernachtung im Hotel

11. Tag Gruppe 2: Amazonas
Nach dem Frühstück fahren wir weiter in den Oriente – nur schon die Strecke an sich ist sehr beeindruckend - bis wir in Puerto Misahualli ankommen. Das kleine Hafenörtchen liegt am Rio Napo und ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren in den Regenwald. Hier werden wir von einem kleinen Motorboot abgeholt und können so in Ruhe vom Boot aus die Pflanzen- und Tierwelt beobachten. Natürlich werden wir auch ab und zu einen Halt einlegen. Mit etwas Glück findet der Guide für uns Affen, Schlangen, Tukane und Aras. Nachmittags kommen wir in der kleinen Indigena Gemeinde Shiripuno an wo wir einen Einblick in das Leben der Einheimischen erhalten. Bestimmt können wir noch ein paar Affen beobachten bevor wir dann weiter nach Tena fahren, wo wir übernachten werden.
Übernachtung im Hotel, Fahrzeit mit Auto 3 Stunden und mit Motorboot ca. 4 Stunden

12. Tag Gruppe 2: Amazonas
Wir wandern heute durch den Regenwald und kommen an verschiedenen Wasserfällen vorbei. Natürlich lassen wir uns ein Bad in den sauberen und erfrischenden Flüssen nicht nehmen. Nachmittags Fahrt nach Riobamba wo wir auf den Rest der Gruppe treffen werden.
Übernachtung im Hotel, Gehzeit ca. 4 Stunden, Fahrzeit ca. 1 Stunde

13. Tag Ingapirca - Cuenca

Wir fahren durch eine malerische Landschaft und haben zwischendurch die Möglichkeit einige schöne Stopps einlegen zu können. Unsere Strasse führt parallel zur ehemaligen Zugstrecke durch idyllische Landschaften mit kleinen indigenen Dörfern, entlang der hochgelegenen Felder der Indigenas und mit ständigen Blick auf die weissen Andenriesen, die im Hintergrund majestätisch wachen. In Alausi angekommen steigen wir in den Schienenbus um und weiter geht es über die spektakulären Spitzkehren der Teufelsnase - die steilste Bahnstrecke der Welt. Ein unvergessliches Erlebnis! Am Nachmittag erreichen wir schliesslich Ingapirca, die bedeutendste präkolumbische archäologische Fundstätte Ecuadors. Diese Fest- und Kultstätte der Kañari wurde später auch von den Inkas genutzt und ausgebaut. Nach einem Rundgang fahren wir weiter zu unserem Ziel Cuenca, das wir am Abend erreichen
Übernachtung im Hotel, Fahrzeit ca. 6 Stunden

14. Tag Cuenca

Heute lernen wir die schöne Kolonialstadt Cuenca kennen, die als schönste Stadt Ecuadors gilt und 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Uferpromenade, die imposante Kathedrale, der tägliche Markt und der bunte Blumenmarkt zählen zu den Höhepunkten des Rundgangs. Der Nachmittag steht uns zur Verfügung, um auf eigene Faust durch die hübschen Gassen zu schlendern. Natürlich darf auch ein Besuch einer Panamahut-Fabrik nicht fehlen, wo Sie viel über die Herstellung dieser feinsten Strohhüte der Welt erfahren. Den Namen haben die durch Hemingway bekannt gewordenen Hüte ihrer Exportroute durch den Panamakanal zu verdanken.
Übernachtung im Hotel

15. Tag Cuenca – Cajas Nationalpark - Guayaquil

Auf unserer Fahrt an den Pazifik kommen wir am Nationalpark El Cajas vorbei, der für seine über 200 Lagunen und zahlreichen Flüsse bekannt ist. Am höchsten Punkt legen wir einen kurzen Stopp an der Laguna Toreadora ein und geniessen einen unglaublichen Blick über die Seenlandschaft. Anschliessend verlassen wir die Anden und fahren zur Küstenmetropole Guayaquil. Hier unternehmen wir nach einem Mittagessen eine Stadtrundfahrt, wo wir den Parque Bolivar mit seinen zahlreichen Leguanen und das beeindruckende Rathaus bestaunen. Die Gegend "Cerro Santa Ana" ist voller bunter und hübsch restaurierter kolonialer Gebäude und ausserdem haben wir von hier eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt. An der Flusspromenade mit seiner modernen Architektur geniessen wir einen letzten Drink bevor es dann am späten Nachmittag an den Flughafen geht. Diejenigen, die nach Galapagos weiterreisen, werden ins Hotel gebracht.
Fahrzeit ca. 4 Stunden

16. Tag Ankunft Zürich oder Anschlussprogramm Galapagos

Abflug am Abend vom 15. Tag und Ankunft am 16. Tag nachmittags in Zürich

Hinweis zu den Tagesetappen

Die hier beschriebenen Tagesetappen haben sich bei unserer Rekoreise im 2018 als optimal erwiesen. Wir möchten Sie jedoch darauf hinweisen, dass es, bedingt durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter oder organisatorische Herausforderungen zu kurzfristigen Änderungen kommen kann.

Leistungen Komfortpaket

  • Organisation durch Berg+Tal – seit 26 Jahren mit Gästen in den Bergen unterwegs
  • Professionelle Reiseleitung durch Bergführer oder Wanderleiter aus dem Berg+Tal- oder Höhenfieber-Team ab 6 Teilnehmenden. Bei einer Gruppengrösse bis 5 Personen werden Sie von einer lokalen Reiseleitung begleitet.
  • Flug Zürich – Quito und Guayaquil – Zürich
  • Alle notwendigen Transfers gemäss Detailprogramm
  • 1x 23kg Check-In Gepäck und 8kg Handgepäck
  • 16-tägige Ecuadorreise mit 3-tägigem Trekking und diversen Gipfelbesteigungen, darunter Cotopaxi und Chimborazo
  • 8 Übernachtungen in Hotels
  • 3 Übernachtungen in Lodges
  • 1 Übernachtung im Gästehaus
  • 2 Übernachtungen in Berghütten
  • Alle Mahlzeiten ausser an den Ruhetagen
  • Nationalparkeintritte



Preis
Im Doppelzimmer CHF 5‘900.- pro Person.

Aufpreis Einzelzimmer CHF 790.- im Hotel.
Die Buchung ist auf Basis Doppelzimmer. Wird Ihnen aufgrund einer ungeraden Teilnehmerzahl oder unpassender Aufteilung weiblicher und männlicher Zimmerpartner ein Einzelzimmer zugeteilt, müssen wir Ihnen den Einzelzimmer-Aufpreis von CHF 790.- vor Abreise in Rechnung stellen.

Nicht im Preis enthalten

  • Getränke während der gesamten Reise
  • 2 Mittagessen und 3 Abendessen
  • Snacks und Zwischenverpflegungen für die Wanderungen und Gipfelbesteigungen
  • Verpflegung im Transferbereich der Flughäfen
  • Visum ist derzeit nicht zu beantragen (Stand Februar 2018)
Erforderliche Reisedokumente
Ein Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Krankenversicherungsnachweis in Englisch oder Spanisch.

Malariaprophylaxe
Das Malariarisiko ist gering bis mässig, taucht jedoch im Osten der Anden auf. Um auf Nummer sicher zu gehen empfehlen wir Ihnen, ein Notfallmedikament mitzuführen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, sich mit Antibrumm, langen Hosen und langärmliger Bekleidung in der Dämmerung vor Mückenstichen zu schützen.

Impfungen
Die folgenden Impfungen werden empfohlen: Gelbfieber, Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis, Masern und Hepatitis A. Ein Notfallmedikament gegen Malaria sollte mitgeführt werden. Ein ausreichender Impfschutz liegt in der Verantwortung der Teilnehmenden. Bitte überprüfen Sie Ihren persönlichen Impfschutz und kontaktieren Sie Ihren Hausarzt bzw. einen Tropenarzt. Infos unter www.safetravel.ch.

Gesundheit / Höhe
Wir bewegen uns in Höhenlagen zwischen 0m und 6000m, dabei übernachten wir in Höhen von bis zu 5000m. An diese Höhen passen wir uns schrittweise und strategisch an. Nach diesem Motto gewöhnen wir uns an die höher gelegenen Schlafplätze, damit ist also eine optimale Akklimatisation gewährleistet.

Äussere Einflüsse
Sollten wir auf Grund von äusseren Einflüssen wie z.B. Unwetter, schlechten Weg- oder Strassenbedingungen, Flugverzögerungen, Anordnung der Behörden oder Streiks gezwungen sein, den Reiseverlauf anzupassen, behalten wir uns dieses Recht vor.

Versicherungen
Ein ausreichender Versicherungsschutz ist Sache der Teilnehmenden. Bitte überprüfen Sie Ihren Versicherungsschutz für das betreffende Land. Wir empfehlen eine ausreichende Annullierungskosten-, Assistance- (Arzt-, Spitalkosten vor Ort udgl.), Such-/Rettungskosten- und Reiseabbruchsversicherung. Diese Trekkingreise führt auf Höhen bis 6000m. Dabei nächtigen wir in Höhen von über 5000m. Einzelne Versicherungen haben dafür eine Ausschlussklausel eingeführt. Bitte überprüfen Sie, ob Ihre bisherige Reiseversicherung einen solchen Zusatz enthält. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie, von uns über die Rücktrittsbedingungen informiert zu sein. Bitte schicken Sie uns eine Kopie Ihres Versicherungsausweises zu.

Geld
Ecuadors offizielles Zahlungsmittel ist der US-Dollar. Die Münzen zu einem, fünf, zehn, 25 und 50 Cent sind in Form, Größe und Farbe ebenfalls identisch mit denen in den USA , haben aber auf der Kopfseite Porträts berühmter Ecuadorianer. Zur Mitnahme aus der Schweiz sind aus diesem Grund vor allem US-Dollar zu empfehlen – am besten in 5er und 10er Scheinen. Bargeld bekommt man am einfachsten an Geldautomaten. Diese finden sich in den meisten Städten und sogar in kleineren Ortschaften; hin und wieder sind sie aber ausser Betrieb. Man sollte darauf achten, dass die PIN nicht mehr als vier Zahlen hat, weil viele ecuadorianische Geldautomaten nur vierstellige PINs annehmen. Geldautomaten für MasterCard und Cirrus-Karten haben die Banco del Pacífico und Banco del Pichincha, für Visa- und Plus-Karten die Banco de Guayaquil und Banco La Provisora.

Anforderungen
Für diese Reise betreiben Sie ein regelmässiges Ausdauertraining wie Joggen, Biken oder Wandern. Die täglichen Gehzeiten betragen im Schnitt 4 bis 8 Stunden. Erschwerend kommt die Höhe hinzu. Am Gipfeltag Cotopaxi und Chimborazo betragen die Gehzeiten 8-10 bzw. 11-14 Stunden. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist ein Muss. Teilweise sind wir in Schnee und Eis unterwegs. Die Gipfelbesteigung am Cotopaxi und Iliniza Norte setzen etwas Erfahrung mit Steigeisen voraus.
Für die optionale Chimborazo-Besteigung: Nur für erfahrene Alpinisten (4000er Erfahrung in der Schweiz), gute Erfahrung mit Seiltechnik, Steigeisen und Pickel werden vorausgesetzt.

Klima und Temperaturen
Während unseres Trekkings durchlaufen wir die unterschiedlichen Klimazonen. Dementsprechend unterschiedlich fallen die Temperaturen aus. Während wir im Oriente durchschnittlich 25 Grad haben, auf den Galapagosinseln die Temperaturen von 15-25 Grad sind, herrschen im Gebirge grössere Temperaturunterschiede. Hier müssen wir in tieferen Lagen mit ca. 5 Grad in der Nacht und bis zu 25 Grad am Tag rechnen und in den höheren Gebieten fallen die Temperaturen im Hochland nachts bis minus 10 Grad – tagsüber können wir jedoch mit 15-20 Grad rechnen. Die Monate November bis Februar liegen in den Anden in der Trockenzeit. Daher profitieren wir von stabilem und gutem Wetter und müssen nur vereinzelt mit Wind und Niederschlag rechnen.

Packhinweis
Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, zwei Gepäckstücke einzuplanen. Eine grosse Reisetasche mit Rollen oder einen Rollkoffer sowie einen Rucksack (35-40 L) für Ihre Ausrüstung am Berg.

Fotografieren und Filmen
Auf schönen Bildern oder Videosequenzen bestehen Ihre Erinnerungen für immer. Es lohnt sich auf jeden Fall, eine berg- und reisetaugliche Kamera mitzubringen. Akkus können unterwegs immer wieder in den Hotels geladen werden. Trotzdem empfiehlt es sich einen oder zwei Ersatzakkus mitzunehmen.

Sonnenschutz
Die Sonneneinstrahlung ist sehr intensiv, besonders in den Höhenlagen am Berg. Bringen Sie eine geeignete Sonnenbrille, einen Sonnenhut, Sonnencreme mit Faktor 30+ sowie einen geeigneten Lippenschutzstift mit hohem Schutzfaktor mit.

Kommunikation
In den Städten Ecuadors gibt es inzwischen WLAN in Hotels, Einkaufszentren, Flughäfen sowie in einigen Restaurant- und Caféketten. In kleineren Städten und Dörfern findet man Internetcafés (Benutzung zwischen USD 0,50 und USD 2,- pro Stunde). Die meisten Hotels bieten WLAN kostenlos an, wobei die Qualität der Verbindung teilweise noch zu wünschen übrig lässt. Internetcafés in Ecuador verfügen generell auch über Telefonzellen. Dort können Sie internationale Gespräche für wenige US Dollar führen.

Anmeldebedingungen
Die Anzahlung für diese Reise beträgt CHF 1'500.00.
Sie können sich ab sofort unter www.bergundtal.ch anmelden. Die begrenzte Anzahl der Plätze wird in Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen vergeben. Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung Ihren Namen gemäss Pass plus Ihr Geburtsdatum mit. Diese Angaben benötigen wir für die Flugbuchung.

Rücktrittsbedingungen
Die speziellen Rücktrittsbedingungen für diese Reise lauten wie folgt:
Abmeldung bis 120 Tage vor Reisebeginn: 20% des Reisepreises*
Abmeldung bis 60 Tage vor Reisebeginn: 40% des Reisepreises
Abmeldung 59 bis 0 Tage vor Reisebeginn: 100% des Reisepreises

*Bei einer Annullation werden Ihnen in jedem Fall die entstandenen Flugkosten verrechnet.
Wir empfehlen Ihnen, eine Reiserücktrittsversicherung (Jahresversicherung) abzuschliessen.

Durchführung
Diese Reise wird ab 2 Personen mit Lokaler Reiseleitung durchgeführt, ab 6 Personen wird die Reise durch einen Bergführer aus der Schweiz begleitet. Wir informieren Sie frühzeitig über die definitive Durchführung. Bitte wenden Sie sich für Fragen direkt an unser Büro in Root-Luzern, 041 450 44 25. Nach der Tour stellen wir Ihnen einen Direktlink zum Austausch der Bilder zur Verfügung.

Ausrüstung

Bekleidung Reise

  • Leichte lange Reise- oder Trekkinghosen
  • Hemden, Blusen oder leichte Pullover
  • T-Shirts
  • Ersatzunterwäsche
  • Bequeme Reise- oder Turnschuhe (als Hüttenschuhe am Berg)
  • Sandalen/Badelatschen

Bekleidung Trekking

  • Gore Tex Jacke und Wetterschutzhose
  • Daunenjacke
  • Hochtouren- oder Trekkinghose
  • Soft Shell oder Fleecejacke
  • Dünne, winddichte Fingerhandschuhe
  • Warme Handschuhe
  • Warme Mütze
  • Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • Funktionelle Socken (3 Ersatzpaar)
  • Funktionelle Unterwäsche kurz/lang
  • Ersatzunterwäsche

Diverses

  • Kleiner Regenschirm/Knirps
  • Fotoapparat mit Ersatzbatterien und Ladestation
  • Sonnenbrille
  • Sonnen- und Lippencrème (Faktor 30-50)
  • Sonnenhut
  • Taschenmesser
  • LED Stirnlampe mit neuen Batterien und Ersatzbatterien
  • Heftpflaster und Compeed
  • Geldgürtel oder flache Bauchtasche
  • 1 Thermosflasche 0.5-1 Liter
  • 1 Trinkflasche 1 Liter

Technische Ausrüstung

  • Bergrucksack mit Hüftgurt (30-40l)
  • Steigeisenfeste oder bedingt steigeisenfeste Bergschuhe
  • Verstellbare Trekkingstöcke
  • Regenhülle für Rucksack
  • Reisetasche- oder Koffer mit Rollen (100-120l)
  • Wasserdichter Kleiderbeutel für in die Packtasche

Reisedokumente und Geld

  • Reisepass
  • Flugticket/E-Ticket (erhalten Sie von uns)
  • Nachweis Ihrer Krankenkasse in Englisch oder Spanisch
  • Kreditkarte
  • Kopien von Pass und Flugticket
  • Etwa 300 US-Dollar Bargeld in kleinen Scheinen

Verpflegung

  • Tourentee: Teebeutel werden zur Verfügung gestellt (im Preis inbegriffen)
  • Zusätzliche persönliche Verpflegung für die Gipfeltage. Gut geeignet sind Dörrobst, Nüsse, Schokolade oder Energieriegel (nicht zu viel mitnehmen)

Hygiene und Gesundheit

  • Toilettenartikel im Kleinformat
  • Microfasertuch & Erfrischungstüchlein für am Berg
  • 1 Rolle WC-Papier
  • Waschbeutel
  • Desinfizierendes Handwaschgel
  • Taschentücher

Übernachtung im Hotel und Hütte

  • Ohrenpfropfen
  • Schlafsack: Komfortbereich -5°
  • Innenschlafsack aus Seide oder Baumwolle (aus Hygienegründen)
Traum vieler Tier- und Naturfreunde ist es, die Galapagosinseln zu besuchen. Der faszinierende Archipel liegt etwa 1000 km von der Pazifikküste Ecuadors entfernt und besteht aus 13 großen Insel, 6 kleineren und über 40 Inselchen. Sämtliche Elemente haben hier beigetragen, um dieses zoologische, geologische und botanische Wunder zu erschaffen. Lassen Sie sich von unserer Begeisterung für diese wunderbaren Inseln anstecken und buchen Sie eine 8- oder 5-tägige Kreuzfahrt an Bord der Angelito.

Wir haben für Sie die das optimale Schiff mit einer einmaligen Crew und einem top Service für Ihre Traumtage gefunden:
ANGELITO 1 (Motoryacht für 16 Passagiere, mit Holzrumpf und Aufbau aus Holz und Fiber)
 


8 Besatzungsmitglieder: Kapitän, Steuermann, Maschinist, 2 Matrosen, Koch und Hilfskoch und Nationalpark-Führer.

Geschichte
Angelito heisst übersetzt Engelchen und war der Kosename des Grossvaters Angel. Dieser half 1960 seinen beiden Enkeln Leonardo und Hugo Andrade das erste Fischerboot zu bauen, mit dem die beiden in Galapagos geborenen Brüder ihren Lebensunterhalt verdienen konnten. Als Pioniere in Galapagos gaben sie das Fischen auf und bauten ihr Boot zum Touristenschiff um. So machten sie den ersten grossen Schritt, um sich aktiv an der Erhaltung und dem Schutz der Inseln zu beteiligen. Nach mehr als einem Jahrzehnt im Tourismus, verwendeten sie die grosse gesammelte Erfahrung, um die neue Yacht Angelito I. zu bauen, die 1992 ins Wasser gelassen wurde. Die Angelito wurde dann im Sommer 2013 total renoviert: schnelle und effiziente Maschinen sind eingebaut worden, wie auch umweltfreundliche Generatoren, spezielle Dieselfilter  und eine für Naturschutzgebiete empfohlene Klimaanlage.
Alle 8 Doppelkabinen sind auf das Hauptdeck verlegt worden, mit Fenstern mit Blick aufs Meer. Die Kabinen können je nach Wunsch der Passagiere mit zwei Einzelbetten oder mit einem Doppelbett hergerichtet werden. Jede Kabine hat ein Privatbad, individuell einstellbare Klimaanlage und einen Safe. Auf dem Oberdeck ist der helle und gemütliche Ess-und Aufenthaltsraum und das oberste Deck bietet ein grosszügiges Sonnendeck.




Tag 1: Sonntag – Baltra und Seymour Nord
Nach dem 90-minütigen Flug von Guayaquil nach Baltra auf Galapagos werden Sie am Flughafen von Ihrer Galagapos-Führerin abgeholt und zur Angelito 1 geführt wo Sie dann Ihre Zimmer beziehen können. Die Kreuzfahrt kann beginnen.

Seymour Nord
Flaches Lavaplateau im "Regenschatten" der Insel Santa Cruz, deshalb mit ausgeprägter Trockenvegetation. Rundweg. Trockene Landung auf einen Landesteg, je nach Wellengang etwas schwierig. Bereits die Ankunft an der felsigen Küste ist eine Überraschung mit den vielen Seelöwen, Gabelschwanz-möwen, roten Klippenkrabben und Meerleguanen. Der Weg führt mitten durch die Nistgebiete der Blaufusstölpel und Prachtsfregattvögel.

Tag 2: Montag - Sombrero Chino und Bartolome
Die kleine Insel Sombrero Chino ist nur durch einen etwa 200 Meter breiten Kanal von der Insel Santiago getrennt. Die spezielle Form der Insel ist einem Chinesenhut ähnlich, daher der Name. Die Insel ist landschaftlich sehr attraktiv. Nasse Landung auf einem kleinen, weissen Korallenstrand mit Seelöwen. Der einfache und kurze Spaziergang führt der Küste entlang, über Lava mit vielen kleinen Lavatunnels und sehr karger, aber kontrastreicher Vegetation. Am Wendepunkt des Weges gibt es die sogenannte Kissenlava zu sehen.
Mit dem Beiboot, Fahrt an Bartolomes Küste entlang, um Galapagos-Pinguine zu beobachten. Diese Pinguine leben in Lavatunnels an der Felsküste und fischen dieser Küste entlang.
Trockene Landung auf einen Steg. Auf einer Holztreppe bequemer Aufstieg bis zum Gipfel des Vulkans. Wunderschöne Aussicht auf Bartolomé, Santiago mit Sullivan Bay und die näheren Inseln. Die vielen Sekundärkegel, Lavaflüsse und Lavatunnels erinnern an eine Mondlandschaft.

Tag 3: Dienstag – Genovesa und Philipp‘s Treppe
Die Insel Genovesa ist ein alter Schildvulkan, der an der höchsten Stelle nur 76 Meter hoch ist. Die Einfahrt vom Süden her in die vom Meer geöffnete und mit Meerwasser gefüllte kreisrunde "Caldera", ist sehr spektakulär. Genovesa ist vor allem als Vogelinsel berühmt. Neben den grossen Vogelnistkolonien findet man hier nur ein einziges Reptil: den kleinen Meerleguan.

Prince Philipp‘s Treppe
Trockene Landung am Fuss der Klippe. Die "Prince Philip's"- Treppe ist die einzige Möglichkeit, die steile Basaltwand zu ersteigen. Anschliessend führt der einfache Weg zuerst durch eine kleine Nazcatölpel - Nistkolonie, durchquert anschliessend einen dichten, niederen Balsambaumwald wo Rotfusstölpel nisten, um den Aussenrand der Insel mit seiner sehr kargen Vegetation zu erreichen. In den Lavaspalten nisten tausende von Galapagos-Wellenläufern, welche wiederum begehrte Beute der Sumpfohreule sind. Auch hier nistet eine grosse Kolonie Maskentölpel dem Weg entlang.

Darwin Bay
Nasse Landung an einem kleinen, weissen Korallenstrand. Der spezielle Galapagos-Feigenkaktus von Genovesa wächst hier oft als Hängekaktus und hat nur noch haarähnliche Stacheln. Am Boden, unter der Strandvegetation mit roter Mangrove und Salzbusch, nisten die Gabelschwanzmöwen und in den Büschen Rotfusstölpel und Bindenfregattvögel. Vereinzelt nisten hier auch Nazcatölpel. Der Weg führt an Gezeitentümpeln entlang und auf den Klippenrand hinauf. Von da aus kann man einen wunderschönen Rundblick auf die Caldera geniessen. In der Gezeitenzone wimmelt es bei Ebbe von tausenden der kleinen Galapagos-Winkerkrabben.

Tag 4: Mittwoch – Puerto Egas und Rabida
Wahrzeichen von Puerto Egas sind die Tuffklippen mit reliefartigen Strukturen. Nasse Landung an einem schwarzen Strand. Der Küstenspaziergang offenbart während der immer wechselnden Gehzeitenbedingungen ein interessantes Leben.
Oft können Lavareiher beim Fischen in einem isolierten Gehzeitentümpel beobachtet werden. Seelöwen, rote Klippenkrappen und grosse Meerleguane begegnen dem Besucher auf dem ganzen Spaziergang. Je nach Jahreszeit gibt es viele Zugvögel, die sich diese nahrungsreiche Küste als Winterquartier auswählen. Am Wendepunkt des Spazierganges lebt die Kolonie der Galapagos-Seebären. Diese hat hier, in den Spalten und Höhlen der zerklüfteten Lavaküste, einen ihr idealen Lebensraum gefunden.
Rabida ist die rote Insel. Ihre Lava hat einen hohen Eisenoxidgehalt. Der rote Sandstrand, gesäumt von grüner Salzbuschvegetation und den silberscheinenden Balsambäumen an den Hängen, ist ganz speziell. Hinter einem Gürtel von Salzbüschen liegt eine kleine Lagune, die je nach Saison von Flamingos und Bahama-Enten besiedelt wird.

Tag 5: Donnerstag – Santa Cruz
Nach vielen Jahren der Planung und Vorbereitung gründete 1959 eine Internationale Forschergruppe in Zusammenarbeit mit der UNESCO und der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN) in Brüssel die Charles Darwin Foundation. 1964 wurde die Charles Darwin Research Station in Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz eröffnet. Seit damals ist das Hauptanliegen der Station die Rettung bedrohter einheimischer Arten und gleichzeitig die Bekämpfung eingeschleppter verwildeter Tiere.
Im Laufe der Jahre errichteten die Mitarbeiter der Station ein Besucherzentrum mit Informationstafeln, Ausstellungsraum und einem ca. 800 m langem Rundweg durch die Aufzucht- und Forschungsgehege der verschiedenen Galápagos-Schildkröten. Die Vegetation auf diesem Spaziergang ist sehr üppig grün. Viele Darwinfinken sind einfach zu beobachten. Nach dem Besuch der Darwin Station fahren wir mit dem Bus ins Hochland, wo wir die verschiedenen Vegetationsstufen erkennen können sowie Siedlungsgebiete mit Farmen zu sehen sind.


Tag 6: Freitag – Espanola

Española gehört zu den ältesten Inseln in Galapagos. In den typischen Dürre- und Übergangszonen dieser Insel dominiert dorniges Gebüsch. Wegen ihrer geografischen Isolation innerhalb des Archipels leben hier speziell viele endemische Arten, was diese Insel besonders attraktiv und interessant macht. Española wird von April bis Dezember als einzige Insel vom Galápagos-Albatros als Nistplatz besiedelt. Zudem leben hier grosse Kolonien von Blaufuss- und Nazcatölpeln und Fregattvögeln.

Punta Suárez
Rundweg mit einfacher, trockener Landung auf einen Steg. Schon am Landeplatz entdeckt der Besucher die "bunten" Española-Meerleguane und Seelöwen. Überall nähern sich die vorwitzigen und neugierigen Española-Spottdrosseln. Der Spaziergang über steinigen, felsigen Grund ist lang und recht beschwerlich. Der Weg führt durch Nistgebiete der Blaufusstölpel, Nazcatölpel und Albatrosse. Den grossen Española-Lavaechsen begegnet man auf Schritt und Tritt. Eine Rast an der Steilküste ermöglicht es, die Meeresvögel im Aufwind und auf Augenhöhe vorbeifliegen zu sehen. Oft kann einem Albatros beim Starten zugeschaut werden. Ein nächster Stopp ist beim "Blasloch", durch das die Wellen bis zu 25 m hohe Wasserfontänen aus Lavatunneln prusten.

Gardner Bay (Schnorcheln)
Nasse Landung auf einen wunderschönen, langen und weissen Korallensandstrand. Es braucht für den Strandspaziergang keine Schuhe. Gute Möglichkeiten, in der Salzbuschvegetation Darwinfinken und Spottdrosseln zu beobachten, oder einfach zu den Seelöwen an den Strand zu liegen.

Tag 7: Samstag – Santa Fe und South Plaza
Nasse Landung mit zwei Möglichkeiten für den Spaziergang (je nach Zeitbudget)
1) Durch die Seelöwenkolonie am Strand führt der Weg anschliessend durch Trocken-vegetation bis zu einem imposanten, an einer kleinen Klippe gelegenen Wald aus Galapagos-Feigenkakteen und dann weiter an einen zweiten Seelöwen-Strand.
2) Der Weg ist am Anfang ein trockenes steiniges Bachbett und steigt dann steil hinauf auf ein erhöhtes Plateau. Der Aufstieg führt durch die Zone mit Scalesia helleri und oben wachsen grosse Balsambäume und hohe Baumkakteen. Vom Hochplateau aus ist die Aussicht auf die Ankerbucht wunderschön. Nur sehr aufmerksame Besucher werden auf dem Hochplateau die Santa Fe-Landleguane entdecken, da diese perfekt an die Farben der Vegetation angepasst, und zudem ihre Terrritorien sehr gross sind.

South Plaza
Einfacher Rundweg mit trockener Landung auf einen Landesteg. Kleines, ansteigendes Lavaplateau mit einer etwa 25 Meter hohen Klippe auf der Südseite. Die gesamte, flache und felsige Nord-Küste beherbergt eine grosse Seelöwenkolonie. An der Ostspitze der Felsenklippe befindet sich ein Erholungsplatz für "Seelöwen-Junggesellen". Sehr attraktiv sind die wunderschönen, hohen Baumopuntien und natürlich die grosse Landleguan-Kolonie. Der sehr ausgeprägte Farbwechsel der Bodenvegetation (Galapagos-Sesuvien) gibt der Insel je nach Jahreszeit immer wieder ein neues Aussehen: vom intensiven Grün in der Regenzeit, über Orange bis Purpurrot in der Trockenzeit.

Tag 8: Sonntag – Black Turtle Cove und Baltra
Rundfahrt in der geschützten Mangrovenbucht mit dem Beiboot. In den entlegensten Winkeln wird der Motor abgestellt und gerudert, um geräuschlos die Meeresschildkröten beobachten zu können. Während der Paarungszeit (Dezember bis Februar) finden sich diese hier in grosser Zahl. Jedoch selbst nach der Paarungszeit bleiben immer welche in der Mangrovenbucht zurück. Ab und zu gleiten Adler- und Goldenrochenschulen durch das Gewässer der Bucht. Oft können sogar Weisspitzen-Riffhaie und junge Galapagoshaie entdeckt werden, die hier ihre Babystube haben.
Am Ende der Tour verlassen die Passagiere die "Angelito I" wieder im Hafen von Baltra, werden aber vom Nationalparkführer noch bis zum Abflug Richtung Kontinent betreut.



Preise
  • 8 Tage: CHF 3‘850.- pro Person
  • 5 Tage: CHF 2‘650.- pro Person (Transfer zum Flughafen nach dem Besuch der Charles Darwin Station)


In unseren Preisen inbegriffen sind:
  • Unterkunft in Doppelkabine
  • Vollpension (Tagesmenu) an Bord
  • Trinkwasser ohne Kohlensäure, Kaffee und Tee
  • Alle Inselausflüge in Begleitung des Nationalparkführers/englischsprechend
  • Schnorchelausrüstung (Flossen Gr. 35-45)


Nicht inbegriffen sind:
  • Flug Guayaquil-Galapagos retour
  • Eintritt in den Nationalpark: z.Zt. US$ 100.00 *pro Person, muss in BAR direkt bei der Ankunft in Galapagos bezahlt werden
  • Transitkontrollkarte INGALA, eine Art Visum für Galapagos, z.Zt. US$ 20.00 pro Person:
  • Miete Neoprenanzug/Wetsuit zum Schnorcheln: 5 US$ pro Tag oder 25 US$ für die ganze Woche.
  • Sprudelgetränke und alkoholische Getränke
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder





 

Impressionen

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