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REKO-NahReise: Trekking Briançon-Nizza

REKO-NahReise: Trekking Briançon-Nizza

Trekkingtour entlang des westlichen Alpenbogens. Vom Écrins-Massiv durch die Queyras und den Nationalpark Mercantour an die Côte d’Azur.

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Zu Fuss von Chamonix ans Mittelmeer? Durchquere mit uns auf dieser zweiteiligen Reise die französischen Alpen auf den schönsten alpinen Pfaden von Nord nach Süd. Diese Reise beginnt in Briançon, durchquert die Queyras, den Nationalpark Mercantour und das Vallée des Merveilles. Wir sind unterwegs in den geschichtsträchtigen Bergregionen der Seealpen mit ihrem ursprünglichen und mediterranen Charakter.


1. Tag Anreise nach Briançon. Treffpunkt zum Abendessen im Hotel. 2.-13. Tag Wunderschöne alpine Trekkingtour durch die Cottischen Alpen und die Seealpen. Zahlreiche Gipfel können entlang der Route bestiegen werden, kulturell und historisch gibt es viel zu entdecken. Kurze Abschnitte legen wir mit dem Taxi zurück. Das Klima wird zunehmend mediterran. Abschlussdinner im Hotel in Nizza.

14. Tag Heimreise von Nizza nach Zürich mit dem Zug.




Dies ist ein Angebot unserer Partnerbergschule Berg- und Kletterschule Höhenfieber. Sie erhalten die Unterlagen von der Berg- und Kletterschule Höhenfieber.

Vorgesehener Tourenablauf

1. Tag Die Anreise erfolgt mit dem Zug vom Wohnort nach Grenoble und von dort mit dem Bus oder gemeinsamen Taxi weiter nach Briançon. Am Nachmittag und Abend bleibt Zeit, um die historische, von Gräben und Mauern umgebene Altstadt mit ihren schmalen Gassen und der Kirche Notre-Dame-et-Saint-Nicolas zu erkunden. Eröffnung und Tourenbeginn ist am Abend im Hotel in Briançon.

Gepäck steht zur Verfügung.

2. Tag Von Briançon aus bringt uns ein Taxi zu unserem Startort Les Fonts 2040m. Entlang dem Flusslauf Torrent Pierre Rouge gelangen wir zum Col du Malrif 2830m. Hier betreten wir den regionalen Naturpark Queyras und lassen die Briançonnais hinter uns. Vorbei am Lac le Grand Laus steigen wir zum kleinen Örtchen Abriès 1543m ab und gelangen in kurzer Taxifahrt zu unserer Unterkunft in l’Echalp.

Aufstieg 800 Hm, Abstieg 1250 Hm, Gehzeit ohne Pausen ca. 6 Std.

3. Tag Entlang des Flusses Torrent de Bouchouse steigen wir zum Col Vieux 2806m auf. Entlang mehrerer Seen gewinnen wir stetig an Höhe. Bei schönem Wetter bietet sich der Col Agnel 2744m für eine ausgiebige Pause an, während sich eine Besteigung des Gipfels Le Pain de Sucre 3208m als süsses Extra für die ambitionierten Gäste anbietet. Gemeinsam überqueren wir den Col de Chamoussiere 2884m und gelangen nach kurzem Abstieg zur Refuge de la Blanche 2499m – hübsch am kleinen Bergsee gelegen.

Aufstieg 1400 Hm, Abstieg 600 Hm, Gehzeit ohne Pausen ca. 7 Std.

4. Tag Über den Col de la Noire 2955m besteigen wir die Tête des Toillies 3175m. Die markante Felsspitze überragt die umliegenden Gipfel und bietet schöne Aussicht. Von hier steigen wir zum Örtchen Maljasset 1910m ab und erreichen nach kurzem Transfer die Unterkunft in Fouillouse 1908m.

Aufstieg 650 Hm, Abstieg 1250m, Gehzeit ohne Pausen ca. 6 Std.

5. Tag Im Tal zwischen den Rocher de St-Ours und dem Brec Chambeyron steigen wir zum Col du Vallonet 2524m hinauf. Über eine Hochebene und mit kurzem Gegenanstieg erreichen wir den Col de Mallemort 2558m und die Kasernen Les Baraquements de Viraysse. Etwas höher liegen die gut erhaltenen Ruinen des zugehörigen Forts de Viraysse 2772m. Diese Festungsanlage aus Zeiten des ersten Weltkrieges diente Frankreich der Verteidigung gegen die Invasion der Italiener. Zur Wahl steht eine ausgiebige Rast am Pass oder ein kurzer Zusatzanstieg zur Besichtigung der Festungsanlage, bevor wir nach Larche 1666m absteigen und die Unterkunft beziehen.

Aufstieg 800 Hm, Abstieg 1000 Hm, Gehzeit ohne Pausen ca. 5.5 Std.

6. Tag Nach kurzem Transfer zum Col de Larche 1991m beginnt an der Französisch-Italienischen Grenze unser Aufstieg. Zugleich betreten wir den Nationalpark Mercantour. Zunächst geht es fast flach ins Val Fourane hinein, bevor der Weg steiler wird und wir mehrere Seen und eine kleine Kapelle passieren. Der Lac du Lauzanier gilt als eine besondere Naturschönheit dieser Gegend. Vom Pas de la Cavale 2671m aus steigen ab und verlassen auf halbem Weg ins Tal den guten Pfad. Ab einer Höhe von 2200m folgen wir Wegspuren ostwärts über terrassiertes Gelände und an einigen Seen vorbei. So gewinnen wir Höhe und erreichen den Pas de Morgon 2714m. Von hier steigen wir über den Col du Fer 2584m zur Réfuge de Vens 2366m ab. In malerische Seenlandschaft eingebettet ist diese Hütte eine besondere Perle.

Aufstieg 1350 Hm, Abstieg 900 Hm, Gehzeit ohne Pausen ca. 8 Std.

7. Tag Entlang der Lacs de Vens wandern wir genüsslich durch Bilderbuchlandschaften. Nur einen recht kurzen Anstieg zur Crête des Babarottes 2509m legen wir heute im Aufstieg zurück. Die Höhenwanderung auf dem Chemin de l’Energie, hoch über dem Tinée-Tal führt uns zur Plan de Tenibre und weiter zum Lac Petrus. Mühelos flach wandern wir über den „Energieweg“, der ursprünglich als Versorgungsverbindung zwischen den Lac de Vens und dem Lac Rabuons angelegt wurde, um ein geplantes Kraftwerk in St-Etienne zu speisen. Von hier steigen wir zum kleinen Bergdorf St-Etienne-de-Tinée 1131m hinab.

Gepäck steht zur Verfügung.

Aufstieg 400 Hm, Abstieg 1600 Hm, Gehzeit ohne Pausen ca. 6.5 Std.

8. Tag Der Nationalpark Mercantour erstreckt sich als schmales Band entlang der französisch-italienischen Grenze durch die Seealpen. Viele Tage sind wir in seiner einzigartigen Natur unterwegs. Nach kurzem Transfer starten wir heute in Isola 2000. Vom Col Mercière 2342m steigen wir ins Vadeblore hinunter, überqueren den Col de Salèse 2031m und gelangen zu unserer Unterkunft in le Boréon 1497m.

Aufstieg 500 Hm, Abstieg 1050 Hm, Gehzeit ohne Pausen ca. 5.5 Std.

9. Tag Auf unserer heutigen Etappe überqueren wir zwei Pässe. Die Überquerung zweier Pässe ist unsere heutige Etappe. Über den Pas des Roubines de la Mairis 2124m gelangen wir zum Gipfel der Cime du Pisset 2233m. Diese überschreiten wir und umrunden höhehaltend das Talende des Vallon de la Madone de Fenestre. Das Refuge auf halbem Wege ist ideales Mittagsziel zur Stärkung auf dieser langen Etappe. Nach erneutem Anstieg erreichen wir die Seenplatte der Lacs de Prals und steigen steil zum zweiten Übergang auf. Schon von hier bietet sich eine schöne Aussicht ins Vallon de la Gordolasque. Ein kurzer Abstecher auf den Gipfel der Cime de la Valette de Prals 2496m lohnt sich, bevor wir dem steilen Weg ins Tal zu unserer Gite d’Etape folgen.

Aufstieg 1450 Hm, Abstieg 1450 Hm, Gehzeit ohne Pausen ca. 8.5 Std.

10. Tag Nach der langen Tour am Vortag gehen wir es heute ruhiger an. Über die Westflanke und das kurze Vallon d’Émpuonrame erreichen wir auf sehr direktem Wege den Pas de l’Arpette 2511m. Vor uns eröffnet sich eine weitläufige Seenlandschaft, in deren Mitte eingebettet die Réfuge des Merveilles 2130m liegt. Im Tal der Wunder hinterliessen die Menschen in der Bronzezeit ihre Malereinen und Spuren. Für die unermüdlichen gibt es eine mit der Besteigung des Mont Bégo 2872m eine sportliche Herausforderung am Nachmittag. Ein Pfad führt von der Hütte aus in steilen Serpentinen 800 Hm zum Gipfel hinauf. Die Mühe kann sich lohnen. Denn bei gutem Wetter kann man das Mittelmeer und die Berge Korsikas erblicken.

Aufstieg 1050 Hm, Abstieg 450 Hm, Gehzeit ohne Pausen ca. 4.5 Std.

11. Tag Entlang vieler Seen gelangen wir an den Fuss der Cime du Diable 2685m. Über einen schmalen Pfad und steile Serpentinen erreichen wir den Gipfel des Teufels. Seine Höhe und exponierte Lage gibt den Blick auf die Cote d’Azur frei. Nun folgt der Weg mehrheitlich absteigend einem langgezogenen Kamm bis zum Col de Turini 1674m. Zahlreiche Festungsanlagen auf dieser Wegstrecke erinnern an die Auseinandersetzungen der Vergangenheit zwischen den Alpenländern.

Aufstieg 850 Hm, Abstieg 1350 Hm, Gehzeit ohne Pausen ca. 6.5 Std.

12. Tag Nach kurzem Anstieg erreichen wir den Gipfel der Cime de la Calmette 1786m. Dies ist der letzte Punkt, an dem wir der 2000er-Linie nah sind. Nun folgt ein langer Abstieg mit kürzeren Gegenanstiegen. Mit dem Klang der Zikaden wandern gegen Süden. Der Weg ist gesäumt von Olivenhainen und mediterranen aromatisch duftenden Pflanzen. Zunächst gelangen wir ins Bergdorf Moulinet und wandern entlang der Gorges du Piaon hinunter ins kleine Städtchen Sospel 348m. Von hier trennt uns ein letzter Bergrücken vom Mittelmeer. In gemütlicher Herberge erholen wir uns nach vielen Tagen in den Wanderschuhen und tanken Energie für die letzte Etappe.

Aufstieg 700 Hm, Abstieg 1850 Hm, Gehzeit ohne Pausen ca. 6.5 Std.

13. Tag Die finale Etappe führt uns zum Col du Razet 1032m. Mit herrlichem Ausblick aufs Mittelmeer steigen wir an Ruinen und kleinen Hütten vorbei nach Castellar 342m hinunter. Der Abstieg an die Küste führt zunehmend durch urbaneres Gebiet. In Menton am Plage des Sablettes ziehen wir die Wanderschuhe aus, setzen die Füsse in den Sand und geniessen das Wasser zwischen den Zehen. Die letzten Kilometer von Menton nach Nizza legen wir mit dem Taxi zurück. Der Küstenstrasse entlang fahren wir vorbei an den Luxusyachten von Monaco und erreichen unser Hotel am Rande der Altstadt von Nizza. Wir geniessen unser Abschlussdinner und einen Abendspaziergang entlang der Uferpromenade.

Gepäck steht zur Verfügung.

Aufstieg 750 Hm, Abstieg 1050 Hm, Gehzeit ohne Pausen ca. 6 Std.

14. Tag Der Morgen steht zur freien Verfügung. Individuelle Rückreise mit dem Zug über Frankreich oder Italien.

Detailprogramm

Ausrüstung

Tourdauer

14 Tage So-Sa

Preis

CHF 2’290.-

05.09.2021 - 18.09.2021
Freie Plätze

Kursnummer

881051

Land / Region

Grajische und Cottische Alpen

Treffpunkt ÖV Fahrplan

Briançon 18:00

Teilnehmer

6-8 Gäste pro Bergführer

Leistungen

Leistungsübersicht siehe Detailprogramm

Anforderungen ?

Technik:

Kondition:

Vorgesehener Bergführer

Jürg Haltmeier, Bergführer

Preis

CHF 2’290.-

05.09.2021 - 18.09.2021
Freie Plätze

Detailprogramm

Ausrüstung

Persönliche Beratung

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Gerne beraten wir Sie persönlich über diese Reise. Sie können einen unserer Infoabende besuchen, oder uns zu einem persönlichen Gespräch in Root-Luzern treffen.
Persönliche Beratung und Infoabende

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Marina Grünwald-Tonn
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