Expedition Aconcagua über die 360-Grad-Route und die Geschäftsleitungs-Übergabe auf dem Wildspitz: Zwei Geschichten über Mut, Verantwortung und Weitblick – und die Einladung, selbst Teil eines unvergesslichen Bergerlebnisses zu werden.
Titelbild Fernsicht Berg Aconcagua mit Schneehaube und Büsserschnee im Vordergrund

Grüezi Petra Muster

In dieser Doppelausgabe der Fernsicht entführen wir Sie zuerst auf den höchsten Berg Amerikas, dann auf den höchsten Gipfel im Kanton Zug.


Der Aconcagua ist mit 6962 Metern der höchste Berg Amerikas. Auf der 360°-Route überqueren wir den Berg und und erleben dabei abwechslungsreiche Etappen und eindrückliche Landschaften. Diese Route schenkt einzigartige Perspektiven und genügend Zeit für eine optimale Akklimatisation. Wenn Sie den Gipfel erreichen, spüren Sie, wie viel mehr Kraft in Ihnen steckt, als Sie sich je zugetraut hätten.


Auch bei der Bergschule geht es um Weitblick, Vertrauen und die Fähigkeit, gemeinsam den richtigen Weg einzuschlagen. Bei Ghackets mit Hörnli und Sonnenschein sprachen Gründer Jürg Haltmeier und sein Nachfolger Beat Wälti auf dem Wildspitz 1580m über Verantwortung, Führung und Freude am Bergsport. Werte, die am Aconcagua genauso zählen wie im Alltag einer Alpinschule.


Gute Unterhaltung wünscht

Abendstimmung und Blick aufs Basecamp am Aconcagua
Bergsteiger auf dem Gipfel des Aconcagua
Aconcagua mit verschiedenfarbigen Felsen und Schneehaube

Mit Expeditionsbergführer Richi Bolt auf den Aconcagua 6962m

Vom 14.01. - 03.02.2026 führt Sie der neue Berg+Tal Besitzer auf einen der 7-Summits

Unsere Expedition folgt der Aconcagua 360°-Route. Es ist eine Rundtour, welche die beste Akklimatisation bietet wie auch die landschaftliche Vielfalt rund um den Berg zeigt. Vom wilden Vacas-Tal über das komfortable Basecamp Plaza Argentina steigen wir auf. Der Abstieg erfolgt auf der klassischen Normalroute, vorbei an der gewaltigen Südwand bis nach Horcones. Ein echtes Bergabenteuer, das sich mit jedem Schritt tiefer einprägt.

Ihre Vorerfahrung

Sie bringen einige Erfahrung im Hochtourengehen mit. Eine solide Höhenerfahrung von 4000er-Besteigungen in den Alpen ist Voraussetzung und idealerweise von Bergsteigerreisen zum Kilimanjaro, Island Peak oder ähnliche. Sie bringen eine sehr gute Kondition sowie Durchhaltewillen mit und betreiben regelmässig Ausdauersport. Mehrere Tagesetappen in Folge von ca. 10 Stunden und mit rund 1000 Höhenmetern in grosser Höhe schaffen Sie.

Rundum-Sorglos-Paket

Profitieren Sie vom bekannten Berg+Tal Sorglos-Paket. Wir organisieren Ihre Flüge, den Schweizer und lokale Bergführer, alle Übernachtungen und in den Leistungen aufgeführten Mahlzeiten. Ein Online-Vorbereitungstreffen, Ausrüstungsberatung sowie Assistenz bei der Permit-Einholung sind selbstverständlich. Reiseprofi und Organisationstalent Angela Bless von Berg+Tal ist Ihre erste Ansprechperson.

Ihre Pluspunkte

  • Richi Bolt, 7-Summit Bergführer als Expeditionsleader

  • Professionelle lokale Bergführer und Träger

  • Hohe Gipfelchancen durch gute Akklimatisation

  • Maximale Eindrücke auf der 360°-Route mit Überquerung des Aconcagua

  • Luxuriöse Base Camps mit frisch zubereiteten Mahlzeiten

  • Erstklassige Zelte und Möglichkeit für Upgrade in Domes mit Betten

  • WLAN in den Lagern

  • Trägerservice bis ins letzte Camp verfügbar (gegen Aufpreis)

  • Lokaler Veranstalter mit Fokus im verantwortungsvollen und nachhaltigen Tourismus

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz auf der nächsten Aconcagua-Expedition:


14. Januar - 3. Februar 2026

Details und Buchung

zur Google-Earth 360°-Route

Aconcagua 360-Grad-Route mit Berg+Tal auf Google Earth
Bergsteiger auf einer Akklimatisationstour am Aconcagua inmitten von Büsserschnee
Akklimatisationstour am Aconcagua: Bergsteiger bei der Rückkehr zum Basecamp
Fernsicht vom Gifpel des Aconcagua

Gipfeltreffen bei «Ghackets mit Hörnli» auf dem Wildspitz

Stabwechsel bei Berg+Tal und Höhenfieber: Jürg und der neue Geschäftsführer Beat sprechen über Verantwortung, Bodenhaftung und die Zukunft der Alpinschulen.

An einem sonnigen Donnerstagmorgen im Juli wanderten der Gründer und Geschäftsführer Jürg Haltmeier mit seinem Nachfolger Beat Wälti zum stimmigen Bergrestaurant auf dem Wildspitz. Die Kombination mit moderater Höhenluft, Weitblick von den Seen im Mittelland bis zum Finsteraarhorn und herzhafter Verpflegung erwies sich als fruchtbarer Boden für ein vertrauensvolles Gespräch.

Portrait Geschäftsführung neu und alt Berg+Tal

Auf dem Profilbild lacht mir ein Beat im Anzug mit Fliege und Sonnenbrille entgegen. Wirst du im Anzug im Berg+Tal-Büro erscheinen?

Beat (links im Bild): Das Bild stammt von der Hochzeit unserer Tochter – ein Tag voller Freude, an den ich mich gerne erinnere. Im Alltag trage ich selten einen Anzug, sondern Kleidung, in welcher ich mich wohlfühle und die zur Branche passt, in welcher ich tätig bin. Wie hast du es denn mit den Anzügen, lieber Jürg?

Jürg: Meine Auswahl im Schrank ist überschaubar. Vor kurzem habe ich mir einen neuen schicken Anzug gekauft, den ich zu besonderen Anlässen gerne trage. In meinem beruflichen Umfeld in der Tourismus- und Bergsportbranche tragen die Menschen oft ein lockeres, sportliches Outfit. Dies trifft auch auf mich zu.


Vom passenden Auftritt im Büro zu einer anderen Form von Ausdruck: den regionalen Eigenheiten beim Grüssen. Stell dir folgende Situation vor. Du bist in Luzern auf der Strasse unterwegs und eine Frau grüsst dich um zwei Uhr nachmittags mit «Güete Abund». Kannst du dieses Rätsel auflösen?

Gute Frage (lacht) – eine Walliserin! Im Wallis grüssen sich die Leute nach 12 Uhr mit «Guten Abend». Dies ist mir sehr geläufig, da ich eine starke persönliche und berufliche Bindung zum Alpenkanton habe. Das begann schon sehr früh, da ich vor vielen Jahren einen Teil meiner Ausbildung bei der SBB im Wallis absolvierte. Seit 2016 verbrachte ich immer mehr Zeit in Zermatt, wo ich dann schliesslich von 2019 bis 2024 als Geschäftsführer bei den «Zermatters» tätig war. Meine Hauptaufgabe war die im Jahr 2019 neu gegründete Genossenschaft, welche unter anderem auch die Bergführer- und Skischulaktivitäten beinhaltete, aufzubauen und weiterzuentwickeln.


Wie hast du es als Nicht-Walliser und Nicht-Zermatter geschafft, 300 Bergführer und Skilehrer als Genossenschafter unter dem Dach der «Zermatters» zu vereinen?

Einfach war diese Aufgabe nicht, aber das macht es ja irgendwie auch interessant. Ich bin im Nachbarkanton Bern aufgewachsen, bestimmt kein Nachteil, da sich die Nachbarkantone Bern und Wallis ganz gut vertragen. Zumindest konnte mich keiner als «Grüezi» bezeichnen da wir als Berner den Begriff «Grüessech» verwenden. Zudem bin ich in einem kleinen Dorf im Berner Seeland gross geworden und verstehe was für eine spezielle Dynamik in einem Dorf herrscht. Vor 2019 war ich wiederholt mit dem Zermatter Bergführer Denis Gruber auf diversen Gipfeltouren unterwegs. Daraus ist eine Freundschaft entstanden, welche bis heute hält. Gerade erst war ich wieder mit ihm auf dem Weissmies unterwegs. Er hat mich damals auf die vakante Stelle des Geschäftsführers hingewiesen. Denis kannte meine menschlichen und beruflichen Kompetenzen und hat bestimmt ein gutes Wort für mich eingelegt. An den Menschen, welche in den Bergen wohnen, mag ich die Direktheit sowie deren Besonnenheit bei ungeplanten Ereignissen. Als Nicht-Zermatter war ich in der Lage sowohl die operative Arbeit wie auch die strategischen Ziele neutral zu vertreten. Und nicht zuletzt versuchte ich, so viel wie möglich von den Bergführern und Skilehrern zu lernen und begegnete ihnen stets auf Augenhöhe. Es entspricht nicht meiner Persönlichkeit den Chef rauszuhängen, sondern ich verstehe mich als Teil eines funktionierenden Teams.


Beat: Wie kommunizierst du Jürg als Unternehmer und Bergführer?

Jürg: Da mache ich keinen grossen Unterschied. Meine Gäste und Partner schätzen Ehrlichkeit. Begegnungen auf Augenhöhe sind die beste Basis.


Beat: Zum Start deiner Touren triffst du bestimmt oft Menschen, die du nicht kennst. Wie gehst du damit um?

Jürg: Ich bin neugierig auf die verschiedenen Menschen und Charaktere. Mein einziger Anspruch ist, dass die Gäste die Anforderungen an eine Tour innerhalb einer gewissen Bandbreite erfüllen. Bei der Vorstellungsrunde formuliere ich seit einiger Zeit meinen persönlichen Wunsch, gemeinsam eine schöne erlebnisreiche Zeit zu verbringen. Dann achte ich darauf, mir alle Namen zu merken und mit jedem einzelnen einen Schwatz zu halten.


Beat, was hat dich in deinem Berufsleben am meisten geprägt?

Es gab ein paar Menschen, welche mich sehr gefördert und gefordert haben. Schon früh in meinem Berufsleben durfte ich Verantwortung übernehmen. Als 21-Jähriger kaufte ich für meinen damaligen Arbeitgeber, einen Reiseveranstalter, Flug- und Hotelleistungen ein für deren Auslastung ich dann auch verantwortlich war. Auch bei meinen weiteren beruflichen Stationen traf ich immer auf Menschen, die mir Vertrauen und Verantwortung übergaben. Aber am meisten haben mich die Menschen geprägt, welche tagtäglich das machen was sie gerne und mit viel Begeisterung machen. Diese Menschen haben mich inspiriert und tun es noch heute.

Weitblick vom Gipfelrestaurant auf dem Wildspitz

Am 1. Oktober 2025 wirst du die Geschäftsführung von Berg+Tal und Höhenfieber übernehmen. Worauf freust du dich am meisten bei diesen Aufgaben?

Besonders freue ich mich, Teil dieser erfolgreichen Bergsportschulen zu werden. Mit dem neuen Besitzer Richi Bolt besteht eine hervorragende Ausgangslage, das erfolgreiche Konzept weiterzuentwickeln. Das Team durfte ich bereits im Vorfeld kennenlernen und ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit ihnen meinen Beitrag zur Zukunft des Unternehmens zu leisten. Die wirtschaftlichen Veränderungen in Kombination mit den klimabedingten Anpassungen sehe ich als spannende Herausforderung und Aufgabe. Ein wichtiger Teil für mich wird auch der Kontakt und Dialog mit den Bergführern und den Gästen sein. Das ist für ein Dienstleistungsunternehmen wie unseres von zentraler Bedeutung.


Jürg, was sind deine Pläne ab dem ersten Oktober?

Jürg: Ideen habe ich schon viele. Besonders freue ich mich darauf, noch einige Jahre als Bergführer unterwegs zu sein. Damit habe ich 1988 begonnen und der Kreis wird sich für mich schliessen. Meine Frau wird innerhalb eines Jahres ebenfalls ihre Arbeit beenden. Gemeinsame Pläne und Reisen lassen garantiert keine Langeweile aufkommen.

Beat, vielen herzlichen Dank für das offene Gespräch. Wir werden den September gemeinsam im Büro verbringen. Ich freue mich schon jetzt darauf, dir meine Aufgaben zu übergeben. Diese werden bei dir in besten Händen sein. Diesen Eindruck hatte ich bereits von erster Minute an, als wir uns kennenlernten.

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